Wie werden Charts eigentlich berechnet?

Wer sich schon lange gefragt hat, warum manche Songs so schnell auf Platz 1 kommen, bekommt jetzt die Antwort. Es gibt Momente, da gibt es einfach keine bessere Konkurrenz. Zu diesem Zeitpunkt schaffen es auch unbekannte oder schlechte Songs in die Charts, die es sonst nie geschafft hätten. Viele Menschen glauben, es hat mit der Stückzahl etwas zu tun. Beispiel: Mit 10.000 verkauften Platten ist man auf Platz 1. So funktioniert das Ganze natürlich nicht.

Ab einer bestimmten Verkaufszahl bekommt der Künstler eine Gold- oder Platinplatte. Dies beeinflusst aber nicht die Charts. Nehmen wir mal an, in der 10.Kalenderwoche hat Justin Bieber 10 CDs verkauft und Tokio Hotel haben 9 CDs verkauft. End the Winner ist in dem Fall Justin Bieber. Es ist vollkommen egal, ob er 10.000 verkauft oder 10 Stück. Wenn es keinen Künstler gibt, der mehr verkauft hat, steht er an der Spitze. Wenn die Konkurrenz wirklich gerade sehr schwach ist, hat man leichtes Spiel in die Charts zu kommen. Manager beobachten die Release-Liste ganz genau. Wer die Charts beobachtet wird schnell bemerken, dass sich die Superstars immer wieder abwechseln. Alle auf einmal bringen selten einen Hit am gleichen Tag auf dem Markt. Das hat alles seinen Grund. Man muss die Zeit abwarten, in der die Konkurrenz schläft. Dafür benötigt man Marktanalysen. Die besten Manager kennen sich da aus, deswegen bringen sie auch alle nach oben. Charts sind eine Sache für sich.

Ob wirklich alles mit rechten Dingen zugeht, kann man nie wissen. In der Regel gilt aber, der was am meisten verkauft hat, steht oben. Egal ob 2 CDs oder 200.000.

Musik 25 — Gute Musik